the last day

Kalte Stimmung

30. Januar 2011
Ich habe nachgedacht. Wieso musste es nur so kommen, zwischen uns ? Sie war mir immer so wichtig. Und ich war ihr Held. Aber jetzt bin ich es nicht mehr. Und weshalb ? Nun, ich war mal wieder ein Idiot. Ich habe mit ihr gespielt. Ich gebe es zu. Ja, ich weiß es ist seltsam, zu hören das ich mal etwas zugebe. Ich kann einfach nicht mehr. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Meine Erkenntnis, dass sie die Richtige, die Einzige ist, die ich je wollen werde kommt zu spät. Sie will gehen, mich hier alleine lassen. Ich habe es mir selbst zuzuschreiben. Ich war nicht ehrlich. Habe Spielchen gespielt, und das war jetzt die Quittung. Ich könnte mich umbringen für das was ich getan habe. Ich liege jetzt jede Nacht wach und muss denken wie sehr ich sie doch vermisse, wie sehr ich ihre Liebe vermisse. Ich will nicht das sie geht. Ohne sie ist es so kalt und einsam. Aber wie soll ich ihr Vertrauen zurückgewinnen ? Es kommt mir unmöglich vor. Ich frage mich, ob sie vielleicht in diesem Moment an mich denkt. Aber selbst wenn, es wird nichts schönes sein. Sie würde denken, was für ein Idiot. Und sie würde an den Schmerz denken den ich ihr zugefügt habe. Wenn ich nachts daliege und auf den Morgen warte, wünschte ich ich könnte mit dem Finger schnippen und all das Chaos wäre niemals passiert. Aber das geht nicht. Ich weiß. Wenn ich meine Augen schließe sehe ich ihren Namen, der hell leuchtet. Ich brauche sie doch. Sie ist wie Luft. Lebensnotwendig. Aber ich habe sie so verletzt. Ich weiß nicht ob ich verzeihen lönnte, wäre ich an ihrer Stelle. Der Schmerz sitzt tief denke ich. Ist es vielleicht zu spät? Ist meine Zeit abgelaufen? Würde sie mir doch nur eine letzte Chance geben… Ich würde sie nie wieder so enttäuschen. Ich würde ihr ewige Liebe schwören. Ich würde wieder ihr Held sein. Für immer. Es wäre einfach jetzt zu gehen. Aber es würde den Schmerz keinesfalls lindern. Ich müsste trotzdem an sie denken. Egal ob ich gehe oder nicht, irgendwas wird mich immer an sie erinnern. Ich war gestern im Kino. Und als riesengroß “Held” auf der Leinwand erschien, bekam ich beinahe keine Luft mehr. So hatte sie mich genannt. Ich war ihr Held. Und nun war ich der Arsch, der ihr das Herz gebrochen hatte. Aber das will ich nicht sein. Ich will wieder ihr Held sein. Will immer an ihrer Seite sein. Will ihr Leben sein. Ich verliere noch den Verstand. Mit ihr fühle ich mich wie das Wichtigste auf der Welt. Aber ohne sie fühle ich mich wie ein Regentropfen. Es gibt unzählige von ihnen. Ich will nicht mehr auf dieser Welt sein. Weil sie nicht darin wäre…


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